140 Wohnungen von hoher Qualität in Betrieb genommen und Wachstum des Nettoergebnisses

Die Performance von Solvalor 61 ist für das Geschäftsjahr 2020-2021 mit einer Anlagerendite von 5.03 % und einem Nettoertragswachstum von 11.18 % robust. Diese Ergebnisse sind das konsequente Resultat einer langfristigen und nachhaltigen Vermögensverwaltung sowie einer strengen Auswahl von Investitionen an erstklassigen Standorten in der Westschweiz.

• Gesamtes Fondsvermögen: CHF 1’233.50 Mio. (+ 8.45 % im Geschäftsjahr)

• Fremdfinanzierungsquote: 12.06 % (im Vorjahr: 16.93 %)

• Nettoinventarwert (NAV): CHF 208.00 pro Anteil (+ 2.29 %)

• Nettoergebnis: CHF 27.92 Mio. (+ 11.18 %)

• Dividende: CHF 5.30 pro Anteil (im Vorjahr: CHF 5.30)

• Anlagerendite: 5.03 % (im Vorjahr: 5.40 %)

Das Geschäftsjahr 2020-2021 von Solvalor 61 ist erneut sehr erfreulich, sowohl in Bezug auf die finanzielle Leistung als auch auf die Verfolgung der Strategie. Zum einen verdankt er dies der Qualität seines Immobilienportfolios, das hauptsächlich Wohnliegenschaften in Lausanne und Genf aber auch in anderen Orten der Genferseeregion umfasst, wo weiterhin eine rege Nachfrage nach Wohnungen an guter Lage herrscht. Zum anderen verdankt er es aber auch der auf einer langfristigen Planung der Investitionen basierenden Vermögensverwaltung, mit der eine kontinuierliche Wertsteigerung und eine nachhaltige Verbesserung der Qualität des Immobilienbestands angestrebt werden.

Im vergangenen Geschäftsjahr wurden 140 Wohnungen von hoher Qualität und mit erstklassiger Energieeffizienz übergeben. Dazu zählen die Neubauten am Chemin Falconnier 33-39 und an der Allée de la Petite Prairie 16-18 in Nyon (VD), die Aufstockungen der Gebäude an der Rue Guye 1-7 in Genf und am Chemin du Liaudoz 46 in Pully (VD) und die Renovationsarbeiten an den Liegenschaften Avenue de Béthusy 26 und Avenue Ruchonnet 7-9 in Lausanne. Diese vollendeten Projekte tragen, zusammen mit dem begonnenen Bau eines Gebäudes mit 40 Wohnungen an der Avenue Sainte-Luce 9 im Zentrum von Lausanne, zur Verjüngung des Immobilienbestands des Fonds bei, verbessern die Qualität der Standorte seiner Liegenschaften und verringern seinen CO2-Fussabdruck, wie es seine Strategie vorsieht.

Fondsvermögen

Der Verkehrswert der Liegenschaften des Solvalor 61 stieg im Geschäftsjahr 2020-2021 um 8.55 % von CHF 1’134.16 Millionen auf CHF 1’231.09 Millionen am 30. Juni 2021. Das Fondsvermögen wuchs um 8.45 % auf CHF 1’233.50 Millionen. Diese Zunahme ist hauptsächlich auf die Investitionen in Entwicklungsprojekte sowie in die im Berichtsjahr gelieferten Objekte und die Wertsteigerung der Liegenschaften des Immobilienbestands zurückzuführen.

Im Mai 2021 wurde eine Kapitalerhöhung um CHF 115.64 Millionen durch Ausgabe von 562’701 neuen Anteilen durchgeführt. Damit wurden zum einen die vorstehend erwähnten Investitionen finanziert. Mit dem verbleibenden Betrag wurde zum anderen die Verschuldung des Fonds abgebaut, sodass die Fremdfinanzierungsquote von 16.93 % am 30. Juni 2020 auf 12.06 % am Ende des Berichtsjahres reduziert werden konnte.

Infolge der Zunahme des Fondsvermögens und der Verringerung der Schulden konnte das Nettofondsvermögen des Solvalor 61 im Berichtsjahr zum 30. Juni 2021 um 15.07 % auf CHF 1’053.35 Millionen gesteigert werden. Der Nettoinventarwert (NAV) pro Anteil wuchs von CHF 203.34 im Vorjahr auf CHF 208.00 bei Abschluss des Berichtsjahres. Daraus ergibt sich eine Anlagerendite von 5.03 %.

Ergebnis des Berichtsjahres

Der Solvalor 61 erzielte im Berichtsjahr eine Ertragssteigerung von 8.74 % bzw. CHF 4.77 Millionen auf insgesamt CHF 59.36 Millionen. Diese Zunahme stammt grösstenteils aus den höheren Mietzinseinnahmen infolge der Lieferung der Neubauten am Chemin Falconnier 33-39 und an der Allée de la Petite Prairie 16-18 in Nyon sowie aus dem Erlös der Kapitalerhöhung vom Mai 2021.

Die Mietausfallrate stieg hingegen von 1.62 % auf 3.19 %. Dieser Anstieg ist auf die im Laufe des Berichtsjahres erfolgte Lieferung und beginnende Vermietung der 127 Wohnungen am Chemin Falconnier 33-39 und an der Allée de la Petite Prairie 16-18 in Nyon und der durch Aufstockung der Gebäude an der Rue Guye 1-7 in Genf entstandenen 10 Wohnungen zurückzuführen. Sobald die beiden im Januar bzw. im Mai 2021 gelieferten Liegenschaften in Nyon vollständig vermietet sind, dürfte sich die Mietausfallrate wieder verringern.

Die Gesamtaufwendungen stiegen im Berichtszeitraum um 6.67 %. Dies erklärt sich durch den Anstieg des Gesamtvermögens des Fonds und durch die oben erwähnten Lieferungen. Im Laufe des Geschäftsjahres konnte durch die strenge Überwachung der ausserordentlichen Instandhaltung und die Optimierung der Betriebskosten der Liegenschaften (namentlich Versicherungen und Hauswartung) eine Reduzierung dieser Kosten erreicht werden.

Somit erzielte der Solvalor 61 im Berichtsjahr eine Steigerung seines Nettoergebnisses um 11.18 % auf CHF 27.92 Millionen. Das Ergebnis des Berichtsjahres ermöglicht die Ausschüttung einer gegenüber dem Vorjahr unveränderten Dividende von CHF 5.30 pro Anteil, was einer Ausschüttungsquote von 96.14 % entspricht. Gestützt auf den Börsenkurs vom 30. Juni 2021 in Höhe von CHF 316.25 pro Anteil ergibt sich eine Ausschüttungsrendite von 1.68 % gegenüber 1.77 % im Vorjahr.

Ausblick

Die Perspektiven für den Solvalor 61 sind erfreulich. Mit der vollständigen Vermietung der Wohnungen am Chemin Falconnier 33-39 und an der Allée de la Petite Prairie 16-18 in Nyon wird der Fonds seine Mietzinseinnahmen steigern. Diese werden 2023 mit der Lieferung der 40 neuen Wohnungen der Liegenschaft an der Avenue Sainte-Luce 9 in Lausanne weiter wachsen.

Mit seinen verschiedenen kurz-, mittel- und langfristig geplanten Projekten zur Renovierung, Verdichtung und Steigerung der energetischen Leistung seiner Immobilien, untermauert der Solvalor 61 seine bei der Verwaltung seines Vermögens angewandte Philosophie, die auf eine kontinuierliche Wertsteigerung seines Immobilienbestands durch nachhaltige Qualitätsverbesserungen, Verjüngung und Senkung der Betriebskosten durch Renovation der Gebäudehüllen und Heizanlagen ausgerichtet ist.

Die Anlagestrategie konzentriert sich auf neue Wohnimmobilien an guten Lagen in den urbanen Zentren der Westschweiz, wo die demografische Entwicklung, laut Bundesamt für Statistik, bis mindestens 2050 unvermindert anhalten dürfte.

Die Finanzierung dieser Investitionen wird hauptsächlich durch die Aufnahme von Fremdkapital erfolgen, was hinsichtlich negativer bzw. langfristig niedriger Zinssätze interessant ist. Solvalor 61 verfolgt das Ziel, weiterhin zu den am wenigsten verschuldeten Fonds am Markt zu gehören.

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