Solvalor 61 setzt seine positive Entwicklung im Geschäftsjahr 2025/26 fort. Das Wachstum der Mieterträge und die verbesserte operative Performance der Liegenschaften führen zu einer weiteren Steigerung des Ergebnisses. Gleichzeitig wird die Ausschüttung an die Anleger erhöht: Die Dividende steigt von CHF 5.40 auf CHF 5.45 pro Anteil.
• Wachstum der Mieteinnahmen um 5.9%, davon 1.7% organisches Wachstum
• Anstieg des Verkehrswerts der Liegenschaften um 18.1%, davon 5.4% organisches Wachstum
• Eigenkapitalrendite (ROE) von 6.7% und Anlagerendite von 7.1%
• Fremdfinanzierungsquote von 17.1%
• Erhöhung der Dividende von CHF 5.40 auf CHF 5.45 pro Anteil
• Senkung der CO2-Emissionen von 19% auf 15.6 kg/m2/Jahr
• Kapitalerhöhung über CHF 141 Mio. mit Zeichnungsfrist vom 19. Oktober bis zum 30. Oktober 2026 und Liberierung der neuen Anteile am 6. November 2026
Das per 30. Juni 2026 abgeschlossene Geschäftsjahr war geprägt von einer positiven Entwicklung der Performance, der Portfoliozusammensetzung, der Rentabilität und der Nachhaltigkeit. 14 Liegenschaften wurden mit einem Gesamtvolumen von CHF 181 Mio. erworben. Die mehrheitlich wohnwirtschaftlich genutzten Liegenschaften befinden sich in den urbanen Zentren der Westschweiz; 67% davon liegen in Genf. Zusätzlich zu ihren attraktiven Lagen verfügen die Liegenschaften über Mietzinsreserven und bieten damit weiteres Wertschöpfungspotenzial für die kommenden Jahre. Im Geschäftsjahr 2025/26 wurden zudem drei Aufstockungs- und Sanierungsprojekte abgeschlossen und das Potenzial dieser Liegenschaften weiter erschlossen. Das Gesamtvermögen von Solvalor 61 überschritt damit erstmals CHF 2 Mrd. Gleichzeitig behielt das Portfolio seine hohe Qualität, seine zentrale Lage und seinen ausgeprägten Wohnfokus mit einem Wohnanteil von 93% per 30. Juni 2026 bei.
Auf der Ertragsseite ist vor allem das starke Wachstum der Mieteinnahmen um 5.9% bzw. CHF 4.4 Millionen hervorzuheben. Dieser Anstieg ist in erster Linie auf die im Laufe des Geschäftsjahres getätigten Akquisitionen zurückzuführen, die mit CHF 2.2 Millionen zu diesem Ergebnis beigetragen haben. Hinzu kommt ein anhaltendes organisches Wachstum von 1.7%, das die in den letzten drei Geschäftsjahren beobachtete Dynamik bestätigt. Dieses Wachstum spiegelt insbesondere die aktive Immobilienbewirtschaftung wider. Der Anteil der Mietausfälle sank von 0.94% auf 0.92%. Damit festigt Solvalor 61 seine Position als Wohnimmobilienfonds mit der niedrigsten Leerstandsquote im SXI Real Estate-Index. Sonstige Erträge und Bauzwischenzinsen leisteten einen zusätzlichen Beitrag von CHF 3.8 Mio. Insgesamt erhöhten sich die Erträge gegenüber dem Vorjahr um 9.3%.
Die Aufwendungen nahmen mit 7.3% weniger stark zu als die Erträge. Gleichzeitig wurde die Hypothekarfinanzierung weiter optimiert: Die durchschnittliche Duration erhöhte sich von 2.4 auf 4.2 Jahre, während der Hypothekarzinsaufwand um knapp 13% zurückging. Auch die operative Performance der Liegenschaften verbesserte sich. Die EBIT-Marge stieg von 66.2% auf 67.7%, unterstützt durch 10% tiefere liegenschaftsbezogene Kosten bei stabilen Unterhaltskosten. Das Nettoergebnis erhöhte sich dadurch um 11.8% auf CHF 38.0 Mio. bzw. CHF 5.82 pro Anteil. Dies entspricht 2.4% des Nettoinventarwerts zu Beginn des Geschäftsjahres unter Berücksichtigung der während der Berichtsperiode ausgegebenen Anteile. Zusätzlich wurde aus dem Verkauf von Wohnungen der Liegenschaften Avenue Eugène-Rambert 14 und 18 in Lausanne im Stockwerkeigentum ein Kapitalgewinn realisiert. Dadurch erhöhte sich das realisierte Ergebnis auf CHF 42.7 Mio. bzw. CHF 6.54 pro Anteil. Dies entspricht 2.7% des Nettoinventarwerts zu Beginn des Geschäftsjahres unter Berücksichtigung der während der Berichtsperiode ausgegebenen Anteile. Die Anlagerendite beträgt 7.1%, der ROE 6.7%. Dazu trug insbesondere die positive Entwicklung der Verkehrswerte der Liegenschaften im Portfolio bei. Aufgrund dieser Entwicklung wird die Ausschüttung erhöht: Für das Geschäftsjahr 2025/26 erhalten die Anleger eine in der Schweiz steuerfreie Dividende von CHF 5.45 pro Anteil.
Auch bei der Sanierung des Portfolios wurden weitere Fortschritte erzielt. Die CO₂-Emissionen sanken im Geschäftsjahr 2025/26 um 19% auf 15.6 kg/m²/Jahr. Damit kommt Solvalor 61 dem für 2031 gesetzten Ziel von 12 kg/m²/Jahr weiter näher. Mit elf laufenden Sanierungen wird die Umsetzung konsequent fortgeführt.
Ausblick und Bedingungen der Kapitalerhöhung
Solvalor 61 führt vom 19. bis 30. Oktober 2026, 12.00 Uhr MEZ, eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht über rund CHF 145 Mio. durch (Best-Effort-Emission). Der offizielle Bezugsrechtshandel an der SIX Swiss Exchange findet vom 19. bis 28. Oktober 2026 statt. Die Liberierung der neuen Anteile erfolgt am 6. November 2026. Das Bezugsverhältnis beträgt 12 bestehende Anteile für einen neuen Anteil. Der Ausgabepries beträgt CHF 258.50 pro Anteil. Es werden maximal 546’672 neue Anteile ausgegeben.
Der Emissionserlös wird zur Finanzierung bereits erworbener Liegenschaften in der Westschweiz, für Investitionen in Bau- und Sanierungsprojekte sowie zur Rückzahlung von Hypothekarschulden verwendet. Damit soll die Fremdfinanzierungsquote auf einem moderaten Niveau gehalten werden.